26. Juli 2018

Einigung im Handelsstreit: Jetzt müssen den Worten Taten folgen

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon

EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump haben mit ihren Vereinbarungen die nächste Eskalationsstufe im Handelskonflikt vermieden - zumindest vorläufig und mit ungewissem Ausgang. Entsprechend fällt das Fazit von LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon aus: „Für die exportstarke Industrie in Rheinland-Pfalz ist es eine gute Nachricht, dass die Eskalation im Handelsstreit vorerst gestoppt ist. Auch die angedrohten Zölle auf Autos bleiben aus. Für die bereits verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium soll eine Lösung gefunden werden."

Dass die EU und die USA über Industriezölle und Handelsbarrieren verhandeln wollen, sei "ermutigend", so der LVU-Hauptgeschäftsführer. "Allerdings hatten wir bereits ein ausverhandeltes Freihandelsabkommen: TTIP. Das ist vor allem an deutschen Bedenkenträgern gescheitert."

Aber auch angesichts der irrationalen Politik Trumps werde es sehr schwierig, überhaupt zu einer Einigung kommen kann. "Den Worten werden daher jetzt Taten folgen müssen. Daran wird man die erzielte Einigung dann messen müssen“, so Werner Simon abschließend.