29. Januar 2019

LVU-Hauptgeschäftsführer Simon zur Entwicklung der Erwerbstätigkeit

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon. Bild: LVU / Strussione

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon. Bild: LVU / Strussione

Die Zahl der Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz ist auch im vergangenen Jahr gestiegen (+0,9 %). Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass diese erfreuliche Entwicklung im Wesentlichen dem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu verdanken ist (+1,9 %). Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten ging indes um 1,5 Prozent zurück. „Diese Befunde strafen all jene Lügen, die den Boom am Arbeitsmarkt schlecht reden, in dem sie dafür vorrangig sogenannte prekäre Beschäftigung als Grund anführen. Das sind Fake News“, sagt LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon. Tatsache sei: Von dem lang anhaltenden Wirtschaftsaufschwung profitieren Arbeitnehmer, Arbeitslose sowie unsere Gesellschaft als Ganzes.

„Angesichts dieser guten Entwicklung am Arbeitsmarkt fordern wir die Große Koalition auf, die sachgrundlose Befristung nicht einzuschränken“, so Simon weiter. Das von der SPD vorangetriebene Gesetzesvorhaben gehe am Kern des Problems vorbei. „Der größte Befrister und Skandalverursacher ist bekanntermaßen der öffentliche Dienst mit willkürlichen Sachgrundbefristungen. Das Gesetz indes will den privaten Unternehmen Befristungen erschweren, indem eine Befristungsquote eingeführt werden soll. Die Unternehmen benötigen jedoch Flexibilität in der Personalplanung“, mahnt der LVU-Hauptgeschäftsführer. Angesichts der Überregulierung der Zeitarbeit, rasant wachsender Vertretungsbedarfe durch Brückenteilzeit & Co. und des sehr restriktiven Kündigungsschutzes seien sachgrundlose Befristungen das Instrument, auf das die Unternehmen nicht verzichten können.

Den vollständigen Bericht zur Erwerbstätigkeit finden Sie hier.