17. Januar 2019

LVU zu Forderungen nach einer Erhöhung der Schwerbehindertenabgabe

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon. Bild: LVU / Strussione

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon. Bild: LVU / Strussione

Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, dass der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe gefordert habe. Diese müssen Unternehmen mit mehr als 20 Arbeitsplätzen zahlen, wenn sie nicht mindestens auf fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigen.

LVU-Hauptgeschäftsführer Werner Simon sagt: „Die Forderungen nach einer Erhöhung der Ausgleichsabgabe sind wohlfeil, aber unbegründet. Die Unternehmen im Land tun viel, um ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und bemühen sich in aller Regel darum, schwerbehinderten Bewerbern eine Chance zu geben. Diese Beschäftigungsgruppe profitiert daher auch vom Beschäftigungsaufschwung. So ist die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 5.925 gesunken.“