21. Mai 2019

MINT-Frühjahrsreport 2019: „Die Grundlage von Wachstum stärken“

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. Bild: LVU / Strussione

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. Bild: LVU / Strussione

In Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind derzeit 27.200* MINT-Stellen zu besetzen. Bundesweit sind es 478.300. Das zeigt der MINT-Frühjahrsreport 2019, den das IW Köln erstellt hat. MINT steht für die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die 27.200 offenen Stellen setzen sich wie folgt zusammen: 15.200 Stellen und damit mehr als die Hälfte entfallen auf MINT-Fachkräfte. Das sind in der Regel duale Ausbildungsberufe. 4.100 offene Stellen zählen zum Bereich der MINT-Spezialisten. Das sind Personen mit einem Meister oder Techniker. 7.900 Stellen gehören zu den MINT-Expertentätigkeiten, die einen akademischen Abschluss voraussetzen.

„Die vielen offenen Stellen zeigen, welche hervorragenden Perspektiven Berufstätige mit MINT-Abschlüssen haben. Das gilt auch bei uns in Rheinland-Pfalz“, sagt Karsten Tacke. Der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) erinnert daran, dass der Bedarf an MINT-Beschäftigten sogar noch steigen werde.

„Die Transformation in der Automobilindustrie und die Digitalisierung schieben wie eine Bugwelle einen hohen Bedarf an Forschung und Entwicklung voraus. Dafür brauchen wir mehr MINT-Begeisterte.“ Mit Blick auf die Landespolitik formuliert Tacke: „MINT-Erwerbstätigkeit ist die Grundlage von Wachstum und Innovationen. Innovationsstarke Länder haben zugleich Stärken in der MINT-Bildung. Das sollte für das Land Ansporn sein, die MINT-Bildung weiter zu stärken.“

Den MINT-Frühjahrsreport 2019 finden Sie unter www.arbeitgeber.de.


*Der MINT-Report weist die Zahlen für beide Bundesländer nur gemeinsam aus.