30. April 2019

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke zum rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt im April

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. Bild: LVU / Strussione

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. Bild: LVU / Strussione

Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz zeigt sich weiter in guter Verfassung. „Der lang anhaltende Boom sollte uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen“, mahnt LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. „2019 werden wir beim Wirtschaftswachstum nur auf der Stelle treten. Zudem bedrohen Handelskonflikte unser Geschäftsmodell, das auf Exporte in alle Welt baut. Gleichzeitig steht die Industrie mit der Digitalisierung und der Entwicklung alternativer Antriebe vor einem heftigen Strukturwandel. Da ist umsichtige Politik gefordert“, so Tacke weiter.

Die Große Koalition dürfe die Flexibilität am Arbeitsmarkt nicht weiter beschneiden. Die Sozialabgaben müssten unter 40 Prozent bleiben. „Mit den bereits umgesetzten und noch geplanten Sozialgesetzen werden wir diese Marke bald reißen“, sagt der LVU-Hauptgeschäftsführer.

„Was wir in Europa brauchen ist mehr Wettbewerbsfähigkeit und mehr Außenpolitik statt mehr Umverteilung durch eine europaweit gesteuerte Sozialpolitik“, fordert Tacke. Pünktlich zum 1. Mai fordere der DGB den generellen Vorrang der Interessen von Arbeitnehmern vor denen der Unternehmen. Damit mache der DGB geistig einen Schritt zurück in alte Klassenkampfszenarien. „Denn am Ende brauchen wir immer einen fairen Ausgleich. Auch am 1. Mai gilt: Vor dem Verteilen kommt das Erwirtschaften“, so der LVU-Hauptgeschäftsführer abschließend.

 

Den vollständigen Arbeitsmarktbericht finden Sie hier.