5. Januar 2021

Wirtschaft leistungsfähig halten

LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun

LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun

Mainz. Im Anschluss an die heutige Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder äußert sich Dr. Gerhard F. Braun, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, folgendermaßen:

  • "Abermals ist es der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder nicht gelungen, der Wirtschaft eine Perspektive aufzuzeigen. Die seit Oktober vergangenen Jahres verhängten Maßnahmen haben bisher nicht die erhofften Erfolge gezeigt. Ein Konzept zur Bekämpfung des Virus ist weiterhin nicht erkennbar. Die Wirtschaft braucht dringend Planungssicherheit."
  • "Schulen und Kindertagesstätten müssen zeitnah wieder öffnen. Die Folge der Schließungen sind stark belastete Arbeitnehmer und eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Unternehmen."
  • "Für die Zeit bis zur Öffnung der Kitas und Schulen ist eine Notbetreuung zwingend erforderlich. Die Erhöhung des Kinderkrankengeldes ist keine Lösung. Ebenso beeinträchtigen diese Schließungen die Bildungschancen unserer Jüngsten.“
  • "Eine Einschränkung des Bewegungsradius' ist ein harter Einschnitt in die Bürgerrechte. Unternehmen wären aufgefordert, ihren Beschäftigten massenweise Passierscheine auszustellen und dafür eine enorme Bürokratie aufzubauen. Wir erwarten von der Politik mittel- und langfristig haltbare Konzepte. Die Hoffnung in den Impfstoff ist zwar berechtigt, aber taugt nicht als Strategie."
  • "Die Arbeitgeber leisten einen erheblichen Beitrag zur Bewältigung der sozialen und wirtschaftlichen Situation. Weitere bürokratische und finanzielle Belastungen sind nach zehn Monaten im Krisenmodus nicht mehr tragbar."

Wenn Sie weitere Informationen wünschen:

Moritz Mergen
06131 5575 30
0176 63604989
mergen@lvu.de