3. August 2017

Anstieg der Auftragseingänge im Juni in der Industrie

Im Juni 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 2,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Aus dem In- und Ausland gingen mehr Bestellungen ein (+3,0 bzw. +2,4 %).

In allen drei industriellen Hauptgruppen fiel das Ordervolumen im Juni höher aus als im Mai. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnete die Konsumgüterindustrie (+7,8 %). Bei den Vorleistungsgüterproduzenten gingen 3,6 Prozent mehr Aufträge ein als im Monat zuvor. Die Nachfrage nach Investitionsgütern blieb fast unverändert (+0,1 %).

In zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag das Ordervolumen über dem Niveau des Vormonats. In der Chemischen Industrie, der größten Branche, legten die Bestellungen um 5,3 Prozent zu. Im Maschinenbau, dem Industriezweig mit dem drittgrößten Umsatz, stiegen die Auftragseingänge um 6,3 Prozent. Hingegen musste der Fahrzeugbau, die zweitgrößte Industriebranche, einen deutlichen Nachfragerückgang hinnehmen (-7,0 %).

Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die bereinigten Auftragseingänge der rheinland-pfälzischen Industrie kräftig gestiegen (+11,3 %). Im In- und Auslandsgeschäft waren zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen (+12,9 bzw. +11,1 %).

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)