25. September 2017

Aufträge und Umsätze im Bauhauptgewerbe höher als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli 2017 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Juni 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 1,9 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 1,7 Prozent. Gegenüber den ersten sieben Monaten 2016 stieg das Ordervolumen um 6,5 Prozent, der Umsatz verbesserte sich um 12,4 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Juni 2017 zog die Nachfrage nach Bauleistungen im Hochbau um 24,5 Prozent an. Im Tiefbau gingen die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 18,0 Prozent zurück. Der kräftige Anstieg im Hochbau ist auf die Entwicklung im Wohnungsbau zurückzuführen (+37,1 %). Der sonstige öffentliche Tiefbau verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Auftragszuwachs (+15,7 %). In den übrigen Baubereichen lagen die Auftragseingänge niedriger als im Vormonat. Die höchsten Rückgänge errechnen sich für den Straßenbau (-32,6 %) sowie den gewerblichen Tiefbau (-11,9 %). Gegenüber den ersten sieben Monaten 2016 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau Auftragszuwächse registriert (+9,7 bzw. +3,6 %).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Juni 2017 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 3,9 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein geringer Rückgang von 0,2 Prozent. Steigende Umsätze verzeichneten vor allem der öffentliche Hochbau sowie der gewerbliche Tiefbau (+14,7 bzw. +7,5 %). Lediglich im sonstigen öffentlichen Tiefbau lagen die Erlöse unter dem Vormonatswert (-7,2 %). Gegenüber den ersten sieben Monaten 2016 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (+14,7 bzw. +10,0 %).

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)