21. März 2019

Aufträge und Umsätze im Bauhauptgewerbe niedriger, aber Verbesserung gegenüber Vorjahr

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Januar 2019 weniger Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum Dezember 2018 – kalender- und saisonbereinigt – um 11,9 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 23,8 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2018 erhöhte sich das Ordervolumen dagegen um 5,7 Prozent, der Umsatz zog um 6,9 Prozent an.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Dezember 2018 gingen die bereinigten Auftragseingänge sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich zurück (-14,0 bzw. -10,2 %). Die stärksten Auftragseinbußen verzeichnete der sonstige öffentliche Tiefbau (-59,6 %). Im gewerblichen Hochbau sowie im Straßenbau blieb das Ordervolumen ebenfalls erheblich hinter dem Vormonatsergebnis zurück (-36,0 bzw. -15,1 %). Dagegen errechnen sich für den gewerblichen Tiefbau sowie den öffentlichen Hochbau deutliche Auftragszuwächse (+14,2 bzw. +11,1 %). Gegenüber Januar 2018 wurden im Hochbau kräftige Nachfragesteigerungen registriert (+21,5 %). Im Tiefbau gingen die Auftragseingänge um 8,7 Prozent zurück.

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Dezember 2018 errechnet sich im Hochbau ein kräftiger Rückgang der bereinigten Erlöse um 27,9 Prozent. Im Tiefbau blieb der Umsatz um 10,2 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. In allen Bereichen des Bauhauptgewerbes gab es Einbußen. Die stärksten Umsatzeinbußen verzeichnete der öffentliche Hochbau (-47,3 %). Aber auch der gewerbliche Hochbau sowie der Straßenbau registrierten deutliche Rückgänge der Erlöse (-24,1 bzw. -21,5 %). Gegenüber Januar 2018 erhöhten sich dagegen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau (+9,4 bzw. +4,5 %).

 

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)