25. Juni 2020

Aufträge und Umsätze im Bauhauptgewerbe niedriger als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im April 2020 weniger Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum März 2020 – kalender- und saisonbereinigt – um 3,3 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz lag um 4,2 Prozent niedriger als im Vormonat. Gegenüber den ersten vier Monaten 2019 verringerte sich das Ordervolumen um 9,1 Prozent. Der Umsatz stieg dagegen um 9,2 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum März 2020 blieben die bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau deutlich hinter dem Vormonatsergebnis zurück (-10,9 %). Im Hochbau erhöhte sich die Nachfrage um 5,2 Prozent. Den stärksten Auftragseinbruch verzeichnete der sonstige öffentliche Tiefbau (-26,0 %). Für den Straßenbau errechnen sich ebenfalls kräftige Rückgänge (-13,8 %). Vor allem der öffentliche Hochbau sowie der gewerbliche Tiefbau übertrafen dagegen das Vormonatsergebnis deutlich (+13,6 bzw. +9,9 %). Gegenüber den ersten vier Monaten 2019 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau Nachfragerückgänge registriert (-13,4 bzw. -4,0 %).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum März 2020 verringerten sich die bereinigten Erlöse sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau (-5,3 bzw. -3,2 %). Kräftige Umsatzeinbußen errechnen sich für den öffentlichen Hochbau sowie den Wohnungsbau (-17,7 bzw. -14,1 %). Im gewerblichen Hochbau sowie im gewerblichen Tiefbau konnten die Erlöse im Vormonatsvergleich gesteigert werden (+7,5 bzw. +2,0 %). Gegenüber den ersten vier Monaten 2019 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (+10,3 bzw. +8,1 %).

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)