20. Mai 2021

Bauhauptgewerbe im 1. Quartal 2021: Aufträge höher, Umsätze niedriger

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im März 2021 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Februar 2021 – kalender- und saisonbereinigt – um 15,0 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz war um 0,6 Prozent höher als im Vormonat. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 erhöhte sich das Ordervolumen um 11,5 Prozent. Der Umsatz ging um 1,1 Prozent zurück.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Februar 2021 zogen die bereinigten Auftragseingänge im Hochbau um 28,9 Prozent an. Der Tiefbau verzeichnete einen Anstieg von 2,7 Prozent. Mit Ausnahme des sonstigen öffentlichen Tiefbaus (-50,3 %) verbuchten alle Baubereiche kräftige Auftragszuwächse. Im gewerblichen Tiefbau zog die Nachfrage aufgrund von Großaufträgen sprunghaft an (+113,6 %). Der öffentliche sowie der gewerbliche Hochbau lagen ebenfalls klar über dem Vormonatsniveau (+64,3 bzw. +32,6 %). Für den Straßenbau sowie den Wohnungsbau errechnen sich Auftragssteigerungen von 18,7 bzw. 15,9 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 wurde im Hochbau eine stärkere Nachfragesteigerung als im Tiefbau registriert (+17,7 bzw. +5,7 %).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Februar 2021 gab es sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau einen leichten Anstieg der bereinigten Erlöse (+0,8 bzw. +0,4 %). Die deutlichsten Verbesserungen weisen der gewerbliche Tiefbau sowie der öffentliche Hochbau auf (+6,6 bzw. +6,5 %). Der Wohnungsbau verzeichnet einen Anstieg von 4,8 Prozent. Im sonstigen öffentlichen Tiefbau sowie im gewerblichen Hochbau fielen die Erlöse niedriger aus als im Vormonat (-8,8 bzw. -3,3 %). Gegenüber dem ersten Quartal 2020 stiegen die baugewerblichen Umsätze im Hochbau um 2,0 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich ein Rückgang von 4,1 Prozent.

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)