22. November 2017

Bauhauptgewerbe im September 2017: Aufträge und Umsätze niedriger als im Vormonat

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum August 2017 ging die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 8,4 Prozent zurück. Im Hochbau erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 4,8 Prozent. Der Rückgang im Tiefbau ist auf die ungünstige Entwicklung im Straßenbau sowie im gewerblichen Tiefbau zurückzuführen (-22,7 bzw. -12,5 %). Im öffentlichen Hochbau war die Nachfrage ebenfalls niedriger als im Vormonat (-5,1 %). Die höchsten Auftragszuwächse errechnen sich für den Wohnungsbau (+34,1 %). Der sonstige öffentliche Tiefbau sowie der gewerbliche Hochbau legte ebenfalls deutlich zu (+29,1 bzw. +9,0 %). Gegenüber den ersten neun Monaten 2016 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau Auftragszuwächse registriert (+6,0 bzw. +4,2 %).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum August 2017 gingen die bereinigten Erlöse im Hochbau um 6,5 Prozent zurück. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein Anstieg um 2,9 Prozent. Sinkende Umsätze verzeichneten vor allem der gewerbliche Hochbau sowie der Wohnungsbau (-12,6 bzw. -7,1 %). Dagegen lagen die Erlöse insbesondere im öffentlichen Hochbau sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau über dem Vormonatswert (+14,3 bzw. +13,4 %). Gegenüber den ersten neun Monaten 2016 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (+13,5 bzw. +11,5 %).

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)