16. April 2019

Industrie: Umsatzrückgänge, aber positive Beschäftigungsentwicklung

Die Zahl der Beschäftigten in der rheinland-pfälzischen Industrie ist im Januar und Februar 2019 erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erhöhte sich die Zahl gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 4.600 bzw. 1,8 Prozent (Deutschland: +2,0 %).

Insgesamt waren im Januar und Februar diesen Jahres 261.000 Personen in den rheinland-pfälzischen Industriebetrieben beschäftigt. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten wiesen sechs der zehn bedeutendsten Industriezweige eine positive Entwicklung auf. Das größte Plus verzeichneten die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (+4,1 %). Den größten Rückgang bei der Belegschaft gab es in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-1,5 %).

Umsätze
Die Umsatzerlöse lagen im Januar und Februar 2019 mit 15,6 Milliarden Euro um 2,1 Prozent niedriger als im gleichen Vorjahreszeitraum (D: +2,2 %). Die inländischen Umsätze gingen um 1,2 Prozent und die Auslandsumsätze um 2,7 Prozent zurück. (D: +1,5 und 2,8 %). Die rheinland-pfälzische Exportquote lag in den ersten beiden Monaten mit 57,6 Prozent um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

In sechs der zehn umsatzstärksten Industriebranchen lagen die Erlöse im Januar und Februar 2019 über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die größte prozentuale Umsatzsteigerung verbuchten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+7,5 %). Dahinter folgte die Glas- und Keramikindustrie (+4,5 %).

 

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)