16. Mai 2019

Positive Beschäftigungsentwicklung in der Industrie hält an

Die Zahl der Beschäftigten in der rheinland-pfälzischen Industrie ist im März 2019 erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erhöhte sich die Zahl gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 2.800 bzw. 1,1 Prozent (Deutschland: +1,6 %).

Insgesamt waren im ersten Quartal 2019 rund 261.500 Personen in den rheinland-pfälzischen Industriebetrieben beschäftigt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 erhöhte sich der Beschäftigtenstand um 1,5 Prozent (D: +1,9 %). Gemessen an der Zahl der Beschäftigten wiesen sieben der zehn bedeutendsten Industriezweige eine positive Entwicklung auf. Das größte Plus verzeichneten die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (+3,9 %). Den größten Rückgang bei der Belegschaft gab es in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-1,6 %).

Umsätze
Die Umsatzerlöse lagen von Januar bis März 2019 mit 24,0 Milliarden Euro um 3,9 Prozent niedriger als im gleichen Vorjahreszeitraum (D: +1,3 %). Die inländischen Umsätze gingen um 2,8 Prozent und die Auslandsumsätze um 4,7 Prozent zurück. (D: +0,3 und 2,3 %). Die rheinland-pfälzische Exportquote lag im ersten Quartal mit 57,6 Prozent um 0,5 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

In fünf der zehn umsatzstärksten Industriebranchen lagen die Erlöse im ersten Quartal 2019 über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die größte prozentuale Umsatzsteigerung verbuchten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+7,8 %). Dahinter folgte die Glas- und Keramikindustrie (+4,8 %). Den größten Rückgang verzeichnete die Pharmaindustrie (-57,6 %).

Die gegenwärtige Entwicklung in der Pharmaindustrie wird von Sondereffekten überlagert und spiegelt nicht die allgemeine Entwicklung der Branche wider. Ohne Einbeziehung der Pharmaindustrie stieg der Umsatz der rheinland-pfälzischen Industrie um 0,9 Prozent (Inland: -2,1 bzw. Ausland: +3,3). Die Exportquote lag ohne die Pharmaindustrie mit 56,9 Prozent um 1,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahreszeitraums.

 

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)