17. Januar 2019

Umsätze der rheinland-pfälzischen Industrie kräftig gestiegen

Die Umsätze der rheinland-pfälzischen Industrie sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erwirtschafteten die Industriebetriebe von Januar bis November 2018 Erlöse in Höhe von 92,9 Milliarden Euro; das waren 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Deutschland: +3,0 %).

Der Inlandsumsatz war um 3,1 Prozent und der Auslandsumsatz mit 10,7 Prozent deutlich höher als ein Jahr zuvor (D: +2,5 bzw. +3,4 %). Auf das Auslandsgeschäft entfielen 57,7 Prozent der Erlöse (D: 50,2 %). Die rheinland-pfälzische Exportquote lag damit um 1,8 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

In den Industriebetrieben waren von Januar bis November 2018 im Durchschnitt 260.500 Personen tätig. Die Beschäftigtenzahl stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent (D: +2,6 %). Es wurden 366 Millionen Arbeitsstunden geleistet, was ein Plus von 1,7 Prozent bedeutet (D: +2,1 %).

Umsatzentwicklung in den wichtigsten Wirtschaftszweigen
In neun der zehn umsatzstärksten Industriebranchen lagen die Erlöse von Januar bis November 2018 über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die größte prozentuale Umsatzsteigerung verbuchte die Pharmaindustrie (+85 %) aufgrund hoher Nachfrage einzelner Produkte. Dahinter folgte mit weitem Abstand die Herstellung von Metallerzeugnissen (+5,6 %). Nur die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mussten Erlösrückgänge hinnehmen (-5,5 %).

Beschäftigung
In acht der zehn umsatzstärksten Branchen waren in den ersten elf Monaten 2018 mehr Personen tätig als ein Jahr zuvor. Hier belegte die Herstellung von Metallerzeugnissen mit einem Plus von 5,7 Prozent die Spitzenposition. In der Pharmaindustrie und bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen war die Beschäftigung rückläufig (-11,4 bzw. -3,1 %).


(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)