7. März 2018

Maschinenbau in Rheinland-Pfalz legt kräftig zu

  • Umsätze und Aufträge 2017 zweistellig gestiegen
  • Gute Konjunkturenerwartungen für 2018

Die Maschinenbaubetriebe in Rheinland-Pfalz haben ihre Umsätze 2017 zweistellig um 13,2 Prozent gesteigert. Der Inlandsumsatz erhöhte sich dabei um 12,3 Prozent, der Auslandsumsatz mit 13,7 Prozent noch etwas stärker. Die Auslandsumsätze sind mit knapp zwei Drittel Anteil am Gesamtumsatz etwas gewichtiger als die Inlandsumsätze.

Sowohl die Geschäfte mit der Eurozone, als auch die mit dem sonstigen Ausland haben zum guten Konjunkturergebnis beigetragen. Die stiegen deutlich um 9,0 bzw. 16,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Für 2018 ist zu erwarten, dass dieser gute Konjunkturverlauf sich fortsetzt, denn die Auftragseingänge sind 2017 ebenfalls um 8,9 Prozent gestiegen. Zu diesen deutlichen Zuwächsen haben sowohl die Inlandsaufträge (plus 7,4 Prozent) als auch die Auslandsaufträge mit einem Zuwachs von 9,7 Prozent beigetragen. Die Inlandsaufträge sind erstmals seit vier Jahren wieder so deutlich gestiegen. Da der Auftragsbestand im deutschen Maschinenbau insgesamt knapp 6 Monate beträgt, kann der Auftragseingangsindex als Vorlaufindikator angesehen werden.

Die in Rheinland-Pfalz statistisch erfassten 168 Maschinenbaubetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erzielten 2017 mit knapp 37.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 10 Milliarden Euro, davon 6,6 Milliarden Euro Aus­landsumsatz. Sie haben damit bei den Umsätzen einen Anteil von 4,2 Prozent am gesamten deutschen Maschinenbau, bei der Beschäftigtenzahl sind es 0,4 Prozentpunkte weniger.

(Quelle: VDMA Landesverband Mitte)