Positive Entwicklungen im Bauhauptgewerbe

© Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
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Mehr Beschäftigte, mehr Umsatz und mehr Betriebe kennzeichnen die Entwicklungen im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren Ende Juni 2021 rund 44.800 Personen im Bauhauptgewerbe tätig, zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Betriebe stieg um 0,8 Prozent auf knapp 4.000 an. Die Umsätze legten im Jahr 2020 um zwölf Prozent auf 7,1 Milliarden Euro zu.

Alle Wirtschaftszweige mit Umsatzplus
Mehr als 31 Prozent des Umsatzes im Bauhauptgewerbe entfiel 2020 mit 2,2 Milliarden Euro auf den Bau von Gebäuden (+14 %). Die sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten, zu denen z. B. Dachdeckereien, Zimmereien und der Gerüstbau zählen, erwirtschafteten zwei Milliarden Euro (+12 %). Der Wirtschaftszweig „Bau von Straßen und Eisenbahnverkehrsstrecken“ setzte 1,3 Milliarden Euro um (+7,7 %).

Größenstruktur
Großbetriebe mit mehr als 100 Beschäftigten sowie die Betriebe mit 20 bis 49 Beschäftigten verzeichneten die höchsten Umsatzzuwächse (jeweils +14 %). Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigte realisierten 7,9 Prozent mehr Umsätze.

Kleinere Betriebe von großer Bedeutung
Fast 90 Prozent aller Betriebe im Bauhauptgewerbe haben weniger als 20 Beschäftigte. Ihr Anteil an allen Beschäftigten liegt bei 46 Prozent, ihr Umsatzanteil bei 32 Prozent. Großbetriebe mit mehr als 100 Beschäftigen erwirtschafteten ähnlich hohe Umsätze (Anteil: 30 %), die Anteile an Beschäftigten und Betrieben sind aber deutlich niedriger (19 bzw. 1 %).

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)