27. Januar 2021

"Autoritäre Phantasien sind eine Gefahr für unsere moderne Gesellschaft"

Die LVU äußert sich zur #ZeroCovid-Bewegung wie folgt:

  • "In der dritten Phase des Lockdowns wird zunehmend behauptet, dass der Arbeitsplatz ein erhöhtes Infektionsrisiko darstelle. Eine solche These ist laut Zahlen des RKI nicht haltbar."
  • "Diese Falschbehauptung ist in vielerlei Hinsicht gefährlich. Zum einen schwächt sie das Vertrauen zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern. Zum anderen blendet sie die ökonomischen Auswirkungen eines vollständigen Shutdowns komplett aus. Betriebe, die in einer globalen Wirtschaft schließen müssen, werden in internationalen Lieferketten durch andere Unternehmen ersetzt. Das führt zu Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten. Die daraus entstehende, dramatische wirtschaftliche Krise träfe unsere Gesellschaft und ihre sozialen Sicherungssysteme bis ins Mark. Viele Menschen stünden vor dem Nichts. Steuereinnahmen für den Wiederaufbau würden fehlen."
  • "Ein solcher Shutdown wäre also das Gegenteil von solidarisch. Er würde stattdessen die Grundlagen für unsere Solidarität zerstören."
  • "Die Bewegung #ZeroCovid fordert einen "solidarischen europäischen Shutdown." Der naive Ansatz der Aktivisten würde das Ende unseres großartigen europäischen Projekts bedeuten. Die wirtschaftliche Stärke ist eine tragende Säule unseres Völkerbundes, der uns seit über 75 Jahren Frieden schenkt. "
  • "Autoritäre Phantasien wie #ZeroCovid sind eine Gefahr für unsere moderne Gesellschaftsordnung. Individuelle und wirtschaftliche Freiheit sind unumstößliche Errungenschaften unserer Zeit. Das muss auch so bleiben."

 

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Moritz Mergen
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