15. August 2019

LVU-Präsident Braun zum INSM-Bildungsmonitor 2019

LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun. Bild: LVU / Strussione

LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun. Bild: LVU / Strussione

„Rheinland-Pfalz hat sich innerhalb eines Jahres im Bundesländervergleich um zwei Plätze nach vorn geschoben. Das ist erfreulich", so LVU-Präsident Dr. Gerhard F. Braun zum INSM-Bildungsmonitor. Der Bildungsmonitor zeige, dass Investitionen in Bildung gut angelegtes Geld seien: „Dass sich die soziale Herkunft bei uns nur gering auf den Bildungserfolg niederschlägt, ist Ergebnis richtiger Prioritätensetzung. Doch darauf sollte sich das Land nicht ausruhen. Es kann mehr. Und sollte mehr!", mahnt Braun.

So falle auf, dass unser Bildungssystem gute Ergebnisse in der frühkindlichen Bildung und im Primarbereich erziele. Weniger gut sehe es an den weiterführenden Schulen und Berufsschulen aus. „Das Land sollte mehr Ganztagsplätze im Sekundarbereich I schaffen und kleinere Lerngruppen ermöglichen. Das wäre auch ein Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch das KiTa-Zukunftsgesetz und die hohen Ganztagsquoten im Primarbereich ist Rheinland-Pfalz hier auf einem guten Weg. Diesen gilt es weiter zu beschreiten", fordert der LVU-Präsident.

Eine große Aufgabe stehe mit der Digitalisierung ins Haus. Neben dem Aufbau der notwendigen digitalen Infrastruktur sei entscheidend, dass digitale Medien im Unterricht als Lehrmittel sinnvoll eingesetzt werden. Schulen müssten dazu in die Lage versetzt werden, passende Konzepte zu erarbeiten. Die Lehrkräfte bräuchten entsprechende Qualifizierungen.

„Das sind viele Hausgaben für die rheinland-pfälzische Bildungspolitik. Doch die Ergebnisse des Bildungsmonitors zeigen, dass die beharrliche Arbeit Früchte trägt", so Braun abschließend.

 

Weitere Informationen zum INSM-Bildungsmonitor finden Sie hier.