14. Mai 2020

Statement zur Pressemitteilung des DGB zur Ausbildungssituation in der Corona-Pandemie

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. Bild: LVU / Strussione

LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke. Bild: LVU / Strussione

„Ausbildung ist für die Betriebe eine wichtige Investition in die eigene Zukunft. Es geht um die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Daher haben die Unternehmen selbst ein ureigenes Interesse daran, ihr Ausbildungsengagement aufrechtzuerhalten – auch in der Corona-Krise“, so LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke.

Die Gewerkschaften sollten gemeinsam mit den Arbeitgebern an die unbestrittenen Herausforderungen der Corona-Pandemie konstruktiv herangehen. Der DGB Rheinland-Pfalz dagegen rede das duale Ausbildungssystem pauschal schlecht und verunsichere damit Schüler und ihre Eltern. „Gemeinsames Engagement sieht anders aus. Es ist schade, dass der DGB die Corona-Pandemie nutzt, um mit dem sogenannten ,Zukunftsfonds‘ die alte Idee einer Ausbildungsplatzumlage aufzuwärmen.“, so Tacke abschließend. Die Unternehmen brauchten im Moment keine zusätzlichen Kosten. In der größten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik eine neue Umlage zu fordern, zeuge von Realitätsverweigerung.