SCHULEWIRTSCHAFT

Junge Menschen treffen heute auf eine Gesellschaft, die sich schneller verändert als je zuvor. Sie müssen in die Lage versetzt werden, diesen Wandel zu meistern, ihn aktiv, initiativ und kreativ gestalten zu können. Dazu benötigen sie nicht nur Wissen über Bedingungen des Wandels, ökonomische Fragestellungen und Strukturen der Arbeitswelt. Vielmehr müssen sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und mit Methoden vertraut gemacht werden, die entdeckendes und selbstgesteuertes Lernen, vernetztes und problemlösendes Denken und Handeln ermöglichen - und das ein Leben lang.

Sie in diesem Prozess zu unterstützen und den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern - das haben sich im ganzen Bundesgebiet die Bundesarbeitsgemeinschaft und ihre Landesarbeitsgemeinschaften SCHULEWIRTSCHAFT zum Ziel gesetzt. Dabei blicken sie auf eine langjährige Erfahrung in ihrer Arbeit zurück - stets geprägt von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Mit einer Vielzahl von Angeboten und Serviceleistungen sprechen sie als Zielgruppen nicht nur Schülerinnen und Schüler und auch deren Eltern an, sondern vor allem Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Jahrgangsstufen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Initiativen, die eine Brücke zwischen Schule und Wirtschaft bauen wollen. Nicht zuletzt deshalb stellen wir hohe Anforderungen an unsere eigene SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit und orientierten uns an definierten Leitlinien.



Insbesondere zeichnet sich unsere Arbeit aus durch:

1. Die Vernetzung von regionalen, länder- und bundesweiten Aktivitäten

Auf den verschiedenen Ebenen findet ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch statt. Projekte werden diskutiert, dokumentiert und allen Beteiligten über Broschüren oder Internet (www.schulewirtschaft.de) zur Verfügung gestellt. Zukunftsweisende Pilotprojekte und -seminare werden zu Standardangeboten weiterentwickelt und in die Breite getragen. Damit wird für Kontinuität gesorgt. Dieser nahtlose Transfer zwischen Bundesarbeitsgemeinschaft, Landesarbeitsgemeinschaften und einzelnen regionalen Arbeitskreisen und umgekehrt ermöglicht die schnelle Umsetzung von Ideen und nachhaltige Problemlösungen, die sich an definierten Qualitätsstandards orientieren.

2. Die gleichberechtigte Partnerschaft von Schule und Wirtschaft

Teilnehmer beider Institutionen arbeiten und lernen gemeinsam in Arbeitskreisen und an Projekten. Dies Prinzip ist in der SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit fest verankert. Die Teilnehmer bauen dadurch Vorurteile ab und gewinnen gleichermaßen an Erfahrungen, Kompetenzen und Glaubwürdigkeit hinzu. "Dialog in Augenhöhe" und "Win-Win-Situation für beide Seiten" sind Stichworte, die unsere Arbeit prägen.

3. Eine große Themen- und Methodenvielfalt
Die Bandbreite der Themen reicht von Berufsorientierung über wirtschaftliche Fragestellungen bis hin zu Qualitätsverbesserungsprozessen und gewährleistet Aktualität und Praxisbezug. Die Methoden sind vielfältig und reichen von Betriebserkundungen bis hin zur Projektarbeit.

4. Fachliche Kompetenz

Wir arbeiten grundsätzlich mit Referenten, die durch ihre Ausbildung und/oder Berufserfahrung die notwendigen fachlichen und pädagogischen Kompetenzen erworben haben. Damit stellen wir die Qualität unserer Angebote sicher.

5. Branchen-, schulform- und zielgruppenübergreifende Aktivitäten

Dabei steht im Blickpunkt, die Bandbreite und umfassende Relevanz des Themas "Wirtschaft" deutlich zu machen - und das in engem Kontakt mit den Zielgruppen. Die Aktivitäten richten sich auf der einen Seite an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Jahrgangsstufen als auch Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, darüber hinaus an Vertreter der Schulverwaltung, Führungskräfte aus Schule und Wirtschaft sowie Auszubildende und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Unternehmen.

6. Umfassende Serviceangebote und Öffentlichkeitsarbeit

Unterstützt werden die Zielgruppen durch ein breites Angebot an Serviceleistungen: Von regelmäßigen Infodiensten über Zurverfügungstellung von Checklisten, Referentenbörsen, Rundschreiben bis zur Projektberatung und Öffentlichkeitsarbeit reicht die Palette. Nachhaltigkeit der Angebote und Kontinuität in der Fläche sind Charakteristika der SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit in allen Bundesländern.

www.schulewirtschaft-rp.de