22. April 2021

Aufträge und Umsätze im Bauhauptgewerbe höher

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Februar 2021 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Januar 2021 – kalender- und saisonbereinigt – um 14,2 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz war um 2,6 Prozent höher als im Vormonat. Gegenüber den ersten beiden Monaten 2020 verringerte sich das Ordervolumen um 3,7 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich leicht um 0,3 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Januar 2021 zogen die bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau um 25,6 Prozent an. Der Hochbau verzeichnete einen leichten Anstieg von 2,2 Prozent. Die Entwicklung im Tiefbau wird durch einen sprunghaften Auftragszuwachs im sonstigen öffentlichen Tiefbau verursacht (+142 %). Im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau lag die Nachfrage ebenfalls über dem Vormonatsniveau (+6,1 bzw. +3,6 %). Die größten Rückgänge errechnen sich für den öffentlichen Hochbau sowie den gewerblichen Tiefbau (jeweils -14,3 %). Gegenüber den ersten beiden Monaten 2020 wurde im Hochbau ein stärkerer Nachfragerückgang als im Tiefbau registriert (-6,2 bzw. -1,5 %).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber
Im Vergleich zum Januar 2021 gab es im Hochbau einen Anstieg der bereinigten Erlöse (+5,9 %). Im Tiefbau blieb der Umsatz dagegen leicht hinter dem Vormonatsergebnis zurück (-0,6 %). Die deutlichsten Verbesserungen weisen der Wohnungsbau sowie der gewerbliche Hochbau auf (+9,8 bzw. +6,0 %). Im gewerblichen Tiefbau sowie im öffentlichen Hochbau fielen die Erlöse niedriger aus als im Vormonat (-3,6 bzw. -3,3 %). Gegenüber den ersten beiden Monaten 2020 stiegen die baugewerblichen Umsätze im Hochbau um 2,6 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich ein Rückgang von 1,9 Prozent.

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)