16. Mai 2018

Industrie im ersten Quartal mit Umsatz- und Beschäftigungsplus

Die Umsätze der rheinland-pfälzischen Industrie sind deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems beliefen sich die Erlöse im ersten Quartal 2018 auf 25 Milliarden Euro, das waren 6,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Deutschland: +2,5 %).

Der Inlandsumsatz war um 3,7 Prozent und der Auslandsumsatz um 8,8 Prozent höher als im gleichen Zeitraum 2017 (D: +2,1 bzw. +2,9 %). Im Auslandsgeschäft wurden 58 Prozent der Erlöse erzielt (D: 50,5 %). Die Exportquote lag damit um 1,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

In den rheinland-pfälzischen Industriebetrieben waren im Durchschnitt des ersten Quartals 2018 rund 257.700 Personen tätig. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Beschäftigtenzahl um 2,1 Prozent (D: +2,7 %). Das Arbeitsvolumen belief sich auf 99,9 Millionen Arbeitsstunden, was ein Minus von 1,8 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2017 bedeutet (D: -0,4 %).

Umsatzentwicklung in den wichtigsten Wirtschaftszweigen
In acht der zehn umsatzstärksten Industriebranchen waren die Erlöse in den ersten drei Monaten 2018 höher als ein Jahr zuvor. Die größte prozentuale Umsatzsteigerung verbuchten die Hersteller von Pharmazeutischen Erzeugnissen (+79,5 %). Dahinter folgten der Maschinenbau sowie die Papier- und Pappeindustrie mit einem Anstieg von 9,9 bzw. 7,0 Prozent. Die Umsätze der Hersteller von Chemischen Erzeugnissen blieben unverändert. Nur in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie waren die Umsätze rückläufig (-4,5 %).

Beschäftigung
In acht der zehn umsatzstärksten Branchen lag die Beschäftigtenzahl im ersten Quartal 2018 über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Deutliche Steigerungen gab es bei den Herstellern von Metallerzeugnissen, in der Glas- und Keramikindustrie und im Maschinenbau. In der Pharmaindustrie und bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen war die Beschäftigung hingegen rückläufig.


(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)