6. März 2020

Leichter Rückgang der Industrieproduktion im Januar 2020

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Januar 2020 leicht gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 0,6 Prozent unter dem Niveau von Dezember 2019.

In allen drei industriellen Hauptgruppen war der Output im Januar 2020 geringer als im Monat zuvor. Am stärksten fiel der Produktionsrückgang in der Investitionsgüterindustrie aus (-1,7 %). In der Vorleistungsgüterindustrie und in der Konsumgüterindustrie gab es nur geringe Einbußen (jeweils -0,3 %).

In zwei der drei umsatzstärksten Industriebranchen lag der Güterausstoß über dem Niveau des Vormonats. Im Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört und unter den Industriebranchen an dritter Stelle steht, stieg die Produktion deutlich (+6,2 %). Die Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die Branche mit dem höchsten Umsatz ist, steigerte ihre Ausbringung leicht um 0,3 Prozent. Kräftige Einbußen mussten hingegen die Hersteller von Kraftwagen- und Kraftwagenteilen hinnehmen, die zur Investitionsgüterindustrie zählen und gemessen am Umsatz die zweitgrößte Industriebranche bilden. Ihr Output schrumpfte um 11,2 Prozent.

Die Industrieproduktion war im Januar 2020 wesentlich geringer als ein Jahr zuvor (-8,2 %). In der Investitionsgüterindustrie und in der Vorleistungsgüterindustrie ging die Ausbringung deutlich zurück, während sie in der Konsumgüterindustrie unverändert blieb. Im Maschinenbau lag der Güterausstoß auf dem Niveau des Vorjahresmonats. In den anderen beiden großen Branchen gab es starke Einbußen; ihr Output sank mit zweistelliger Rate.

 

(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)